Grundlagen und Prinzipien von Maria Montessori

SIMBA - Ihr Montessori Kindergarten in 1210 Wien

Wir arbeiten in unserem Kindergarten ganz nach den Prinzipien der Maria Montessori. Sie hat zu Kindern aufgeblickt, ihre Fähigkeiten bewundert, sie beobachtet, wie sie sich selbst zum Menschen entwickeln. Ihre Pädagogik wird getragen von den Entdeckungen dieser Beobachtungen. Wohl kaum ein Pädagoge vor oder nach ihr hat so großes Gewicht auf die Beobachtung und die Signale der Kinder gelegt. Genau darauf beruht unser Grundsatz.

Die pädagogischen Prinzipien unseres Montessori Kindergartens

Die Kraft und die Macht, die in Kindern stecken, werden von uns gefördert, damit sich ihre eigenen Kräfte vollständig entwickeln können. Montessori fördert die „vorbereitete Umgebung” und ErzieherInnen, die sich nach dieser Pädagogik richten. Die Montessori-Pädagogik beruht auf diesen Grundprinzipien: die Kinder werden in den Mittelpunkt gestellt und ihre Individualität hervorgehoben. Ziel ist es, dass die Kinder selbständig lernen sollen, ohne eine Beeinflussung und Kritik von außen. Kinder sollen aus einer eigenen Motivation heraus lernen und dies geschieht nur, wenn es gleichzeitig Spaß macht. Bei uns können Kinder ihr Lernen selbst bestimmen: Was möchten sie lernen, wie schnell soll dies vonstatten gehen und wie oft muss es wiederholt werden? Währenddessen soll das Kind immer Freude haben. Für Montessori ist diese Freude am Lernen einer der wichtigsten Bestandteile ihrer Pädagogik, denn zusammen mit anderen Faktoren (zum Beispiel Achtung oder Respekt) unterstützt es die Formung einer ausgeglichenen Persönlichkeit.

Maria Montessori – die Vordenkerin

Am 31. August 1870 wurde Maria Montessori in Italien geboren. Schon während ihrer Schulzeit hatte sie großes Interesse an Naturwissenschaften und mit Unterstützung ihres Vaters schrieb sie sich 1890 für das Studium der Medizin ein, was für Frauen in Italien erst seit wenigen Jahren möglich war. 1896 schrieb sie ihre Doktorarbeit „Antagonistische Halluzinationen”. Danach begann sie als eine der ersten promovierten Ärztinnen Italiens mit ihren Forschungen. Auf der in dieser Zeit entwickelten Theorie basieren sowohl ihre Pädagogik als auch ihre praktischen Experimente. Sie entwickelte ihre spezielle Sicht, die vom Kind selbst und seinem natürlichen Bedürfnis zum Lernen ausgeht. Der Grundgedanke ihrer Pädagogik basiert auf dem Konzept: „Hilf mir, es selbst zu tun”. 1907 eröffnete sie in Rom eine Tagesstätte für Kinder, das Casa dei Bambini. In dieser Zeit entwickelte sie die Montessori Pädagogik. Die erste Fassung, „Il metodo della pedagogia scientifica”, erschien im Jahre 1909 und wurde laufend erweitert. Heute ist die Montessori Methode weltweit verbreitet. Maria Montessori lebte während des zweiten Weltkrieges im Exil in Indien und verbrachte ihren Lebensabend in den Niederlanden, wo sie am 6. Mai 1952 verstarb.