Wir haben vom 19.07.2021 bis 15.08.2021 Sommerferien.

Auch in den Ferien sind wir für Sie per E-Mail unter office@simbakindergarten.at oder Telefonisch unter 0664 791 82 40 erreichbar.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer!

Begleitung in sensiblen Perioden Ihres Kindes

SIMBA - Ihr Montessori Kindergarten in 1210 Wien

Der Mensch durchläuft während seiner Entwicklung verschiedene Phasen, während der – wie Maria Montessori sie nennt – sensible Perioden auftreten können. Diese sind besonders gut dazu geeignet, spielend neue Dinge zu lernen, die den Menschen in anderen Phasen sehr schwerfallen würden. Im Montessori Kindergarten SIMBA begleiten wir Ihr Kind während seiner Entwicklung – auch während dieser wichtigen sensiblen Perioden.

Sensible Perioden erleichtern das Lernen

Maria Montessori hat beobachtet, dass die Entwicklung des Menschen in verschiedenen Phasen verläuft. Innerhalb dieser Entwicklungsstufen gibt es bestimmte sensible Perioden. Sensible Phasen sind Zeiten, in denen das Kind (bzw. auch der erwachsene Mensch) besonders offen und empfänglich (aufnahmebereit) ist, eine wichtige Fähigkeit zu erwerben. In dieser Zeit gelingt es ohne große Anstrengung und mit Leichtigkeit etwas zu lernen, wenn die entsprechenden Gelegenheiten dafür geschaffen werden.

Wir erkennen und nutzen günstige Phasen

Wird eine sensible Phase nicht genutzt, würde das Kind zu einem anderen Zeitpunkt das Gleiche mit sehr viel größerer Mühe, bewusster Anstrengung und weniger Freude erlernen müssen. Während der sensiblen Phasen besteht laut Maria Montessori eine „natürliche“ Lernbereitschaft. Werden diese Perioden gut unterstützt und somit vom Kind erschöpfend durchlaufen, sind optimale Bedingungen geschaffen, die es dem Kind erleichtern, sicher von einer Entwicklungsstufe in die nächste zu finden.

Das Wachstum etwa ist nicht ein unbestimmtes Werden, ererbt und dem Lebewesen eingeboren, sondern das Ergebnis einer inneren Arbeit, die von periodisch auftretenden Instinkten sorgfältig geleitet wird. Diese Instinkte nötigen das Lebewesen in gewissen Stadien seiner Entwicklung zu einem Energieaufwand, der sich oft einschneidend von dem des erwachsenen Individuums unterscheidet. De Vries stellte diese sensiblen Perioden zuerst an solchen Insekten fest, bei denen die Entwicklung sich in besonders auffällige Perioden teilt; gehen sie doch durch Metamorphosen hindurch, die der experimentellen Laboratoriumsbeobachtung gut zugänglich sind.

Nehmen wir als Beispiel das von De Vries zitierte unansehnliche Würmchen, als das sich die Raupe eines gewöhnlichen Schmetterlings präsentiert. Man weiß, dass die Raupen mit großer Geschwindigkeit heranwachsen, gierig fressen und daher Pflanzenschädlinge sind. De Vries verwies nun auf eine Raupenart, die sich während ihrer ersten Lebenstage nicht von den großen Baumblättern, sondern nur von den zartesten Blättchen an den Enden der Zweige zu nähren vermag.

Nun legt aber der Schmetterling seine Eier gerade an der entgegengesetzten Stelle, nämlich dort, wo der Ast aus dem Baumstamm hervorwächst, denn dieser Ort ist sicher und geschützt. Wer wird den jungen, eben erst aus dem Ei gekrochenen Raupen sagen, dass die zarten Blätter, deren sie für ihre Ernährung bedürfen, sich draußen, an den entferntesten Enden der Zweige befinden? Siehe da, die Raupe ist mit starker Lichtempfindlichkeit begabt; das Licht zieht sie an, fasziniert sie. So strebt die junge Raupe mit ihren charakteristischen Sprungbewegungen alsbald der stärksten Helligkeit zu, bis sie am Ende der Zweige angekommen ist, und dort findet sie die zarten Blätter, mit denen sie ihren Hunger stillen kann. Das Seltsamste aber ist, dass die Raupe sogleich nach Abschluss dieser Periode, sobald sie sich auf andere Art ernähren kann, ihre Lichtempfindlichkeit verliert. Bald lässt das Licht sie völlig gleichgültig. Der Instinkt stirbt ab. Er hat seinen Dienst getan und die Raupe wendet sich jetzt anderen Wegen und anderen Nährstoffen zu.

Es ist nicht so, dass die Raupe für das Licht unempfänglich, also im physiologischen Sinne blind geworden wäre, aber sie beachtet es nicht mehr.


Maria Montessori: Kinder sind anders.

Informationen zu Cookies und Datenschutz

Diese Website verwendet Cookies. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die mit Hilfe des Browsers auf Ihrem Endgerät abgelegt werden. Sie richten keinen Schaden an.

Cookies, die unbedingt für das Funktionieren der Website erforderlich sind, setzen wir gemäß Art 6 Abs. 1 lit b) DSGVO (Rechtsgrundlage) ein. Alle anderen Cookies werden nur verwendet, sofern Sie gemäß Art 6 Abs. 1 lit a) DSGVO (Rechtsgrundlage) einwilligen.


Sie haben das Recht, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Sie sind nicht verpflichtet, eine Einwilligung zu erteilen und Sie können die Dienste der Website auch nutzen, wenn Sie Ihre Einwilligung nicht erteilen oder widerrufen. Es kann jedoch sein, dass die Funktionsfähigkeit der Website eingeschränkt ist, wenn Sie Ihre Einwilligung widerrufen oder einschränken.


Das Informationsangebot dieser Website richtet sich nicht an Kinder und Personen, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.


Um Ihre Einwilligung zu widerrufen oder auf gewisse Cookies einzuschränken, haben Sie insbesondere folgende Möglichkeiten:

Notwendige Cookies:

Die Website kann die folgenden, für die Website essentiellen, Cookies zum Einsatz bringen:


Optionale Cookies zu Marketing- und Analysezwecken:


Cookies, die zu Marketing- und Analysezwecken gesetzt werden, werden zumeist länger als die jeweilige Session gespeichert; die konkrete Speicherdauer ist dem jeweiligen Informationsangebot des Anbieters zu entnehmen.

Weitere Informationen zur Verwendung von personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Website finden Sie in unserer Datenschutzerklärung gemäß Art 13 DSGVO.