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Maria Montessori wurde am 31. August 1870 in Italien geboren. Sie wuchs in gutbürgerlichen Verhältnissen auf, der Vater war beim Finanzministerium beschäftigt.

Bereits in der Schulzeit hegte sie großes Interesse an Naturwisschenschaften. Mit der Unterstützung ihres Vaters schrieb sie sich 1890 für das Studium der Medizin ein, was für Frauen in Italien erst seit 1875 möglich war.

1896 schrieb sie ihre Doktorarbeit “Antagonistische Halluzinationen”. Im Anschluss begann sie als eine der ersten promovierten Ärztinnen Italiens mit ihren Forschungsjahre. Auf der in dieser Zeit entwickelten antropologisch-biologischen Theorie basierten sowohl ihre Pädagogik als auch ihre praktischen Experimente.

Sie entwickelte ihre spezielle Sicht, die vom Kind selbst und seinem natürlichen Bedürfnis zu lernen ausgeht. Der Grundgedanke ihrer Pädagogik basiert auf dem Konzept: “Hilf mir, es selbst zu tun”.

1907 eröffnete sie in Rom eine Tagesstätte für Kinder, das Casa dei Bambini. In dieser Zeit entwickelte sie die Montessori Pädagogik. Die erste Fassung “Il metodo della pedagogia scientifica” erschien im Jahre 1909 und wurde immer mehr erweitert. Heute ist die Montessori Methode weltweit verbreitet.

Maria Montessori lebte während des zweiten Weltkrieges im Exil in Indien und verbrachte ihren Lebensabend in den Niederlanden, wo sie am 6. Mai 1952 verstarb.