wasistmontesori[1]Die Grundprinzipien der Maria Montessori Pädagogik ist ihre Grundhaltung und -einstellung gegenüber dem Kind. Sie ist es, die zum Kind aufblickt, seine Fähigkeiten bewundert, es beobachtet, wie es sich selbst zum Menschen entwickelt. So wird ihre Pädagogik getragen von ihren Entdeckungen bei der Beobachtung von Kindern. Wohl kaum ein Pädagoge vor oder nach ihr hat so großes Gewicht auf die Beobachtung und die Signale der Kinder gelegt. Immer wieder bewundert sie die Kraft und die Macht, die im Kind steckt. Diese gilt es nicht einzudämmen, sondern vielmehr sollen die Eigenkräfte des Kindes voll zur Entfaltung kommen. Damit diese Entwicklungen jedoch positiv verlaufen können, fordert Montessori die “vorbereitete Umgebung” und ErzieherInnen, die sich nach dieser Pädagogik richten.

Die Montessori-Pädagogik, die heute weit verbreitet ist hohe Popularität genießt, beruht auf diesen Grundprinzipien, in welcher die Kinder in den Mittelpunkt gestellt werden und deren Individualität hervorgehoben wird. Ziel ist es, dass die Kinder selbständig lernen sollen, ohne eine Beeinflussung und Kritik von außen. Befürworter der Montessori-Pädagogik und die Begründerin Maria Montessori selber gehen davon aus, dass Strafen aber auch Belohnungen die Einstellung der Kinder zum Lernen negativ beeinflussen. Viel mehr soll es Ziel sein, dass unser Nachwuchs aus einer eigenen Motivation heraus lernt und dies geschieht natürlich nur, wenn es gleichzeitig auch Spaß macht.

Im Vordergrund der Montessori-Philosophie soll also stehen, dass die Kinder ihr Lernen selbst bestimmen können: Was möchten sie lernen, wie schnell soll dies vonstatten gehen und wie oft muss es wiederholt werden? Währenddessen sollte das Kind natürlich immer Freude haben. Für Montessori ist diese Freude am Lernen einer der wichtigsten Bestandteile ihrer Pädagogik, denn zusammen mit anderen Faktoren (z.B. Achtung oder Respekt) unterstützt es die Formung einer ausgeglichenen Persönlichkeit.