Die Wahl der Kindertagesstätte für ihr Kind ist sehr wichtig, denn dies wird auch gleichzeitig die erste Bildungseinrichtung sein, die Ihr Kind tagtäglich besuchen wird.

Unser Bildungskonzept richtet sich einerseits nach der Pädagogik von Maria Montessori und ist andererseits auf den Wiener-Bildungs-Rahmen-Plan für Elementare Bildungseinrichtungen abgestimmt.

Unser Kindergartenteam ist sehr bemüht eine Atmosphäre des Vertrauens und einer entspannten Umgebung zu schaffen. An dieser Stelle ist es wichtig klarzustellen, dass unsere Kinderbetreuungseinrichtung die Familien nicht ersetzen können, sollen oder/und wollen. Die Arbeit im Kindergarten ist und kann nur eine familienergänzende Erziehung sein. In dieser Hinsicht legen wir großen Wert auf Zusammenarbeit mit den Eltern.

Unsere Kinder sind unsere Zukunft und somit unser wichtigstes Gut. Wir sind uns dieser Tatsache bewusst und es ist uns ein großes Anliegen, dass die Kinder von Anfang an in ihrer Entwicklung bestens begleitet und gefördert werden. Somit werden uns anvertraute Kinder nicht nur betreut sondern auch in ihren Entwicklungsprozessen unterstützt, sowie individuell gefördert und auf die Zukunft/Schule vorbereitet.

PÄDAGOGISCHE ZIELE, INHALTE UND SCHWERPUNKTE

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder, zu denen wir eine lebendige und respektvolle Beziehung pflegen. Gemeinsam entdecken wir ihre Lebenswelt, erweitern sie und helfen ihnen diese zu begreifen. Unsere Grundhaltung gegenüber dem Kind ist annehmend.

Unser Anliegen ist die Entwicklung von

+ individueller Persönlichkeit, + Gemeinschaftssinn
+ und sozialer Kompetenz,

um die Kinder auf eine lebenswerte und lebensfrohe Teilhabe an der Gesellschaft vorzubereiten. Dafür möchten wir mit unserer Arbeit Rahmenbedingungen schaffen. Selbstverständlich ist der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Eltern ein wichtiger Stützpunkt unserer Arbeit.

Kinder lernen im Kindergarten unter anderem auch Freundschaften zu pflegen und Konflikte zu lösen.

Wenn es um die Entwicklung und Förderung der Sozialkompetenz geht, ist Sprache ein entscheidendes Werkzeug. Denn beim Aushandeln, Vereinbaren und Einhalten von Regeln sind nicht Fäuste gefragt, sondern Argumente.

Das Kind lernt in den ersten Phasen seines Lebens durch nachahmen und imitieren und sich dadurch anzupassen, denn es möchte sich in seiner Umgebung wohlfühlen. Es lernt zum Beispiel sehr schnell die Sprache mit der es sich zu verständigen hat. Es lieg in unserer Hand dem Kind hierbei den richtigen Weg dazu zu zeigen. Auch kann es sich mit unserer Hilfe sehr leicht an die jeweilige Kultur, in der es gerade lebt und an die Umgangsformen im Kindergarten anpassen. Kinder können sehr wohl zwischen den Regeln von zu Hause und im Kindergarten unterscheiden.

WIE WERDEN WIR DAS SCHAFFEN?

Der Grundstein für die Entwicklung eines Kindes wird in den ersten Lebensjahren gelegt. So viel wie zwischen dem 3. Und 6. Lebensjahr lernt der Mensch sein ganzes Leben lang nicht mehr. Was hier versäumt wird, ist später nur sehr schwer auszugleichen. Unsere Aufgabe ist es diese kurze Zeit dafür zu nützen, den Kindern soviel wie nur möglich beizubringen. Eine wichtige Aufgabe von Pädagogen und Eltern ist, in dieser Zeit besonders aufmerksam auf die sensiblen Perioden des Kindes zu achten und sie in dieser Hinsicht zu fördern/unterstützen. (Dies sind Phasen, in denen das Kind ganz besonders empfänglich für etwas bestimmtes ist. Lesen Sie bitte das Zitat von De Fries, zu den sensiblen Perioden)

Kinder haben das Bedürfnis sich anzupassen. Dazu zählt natürlich auch das erlernen einer Sprache. Durch deutliches Sprechen und benennen einzelner Gegenstände: zum Beispiel nehmen die Kinder während eines Spiels, viel mehr auf, als wenn man ihnen bewusst ein Wort beibringen möchte. Deshalb ist das sozial- emotionale Lernen im/während des Spiels von unschätzbarem Wert.

Bevor wir einem Kind jeden Wunsch von den Augen ablesen, geben wir ihm Zeit und Gelegenheit sein Anliegen auszusprechen. Das sich selbst mitteilen können ermutigt schüchterne Kinder dazu Selbstvertrauen aufzubauen und regt sie auch gleichzeitig dazu an selbstständiger zu werden. Mütter, die selbstverständlich nur gut gemeint, ihren Kindern jeden Wusch von den Augen ablesen, sollten ihr Verhalten in dieser Hinsicht überdenken, da sie mit ihrer Übervorsorge ihrem Kind so das Selbständigwerden erschweren.

SOZIALE ERZIEHUNG / SELBSTACHTUNG

Das Selbstwertgefühl ist nicht angeboren, sondern in hohem Maße abhängig von Erfahrungen und Erlebnissen, die Kinder in ihrem sozialen Umfeld machen. Kinder mit einem positiven Selbstwertgefühl sprechen und handeln mit der Grundüberzeugung, Lebensaufgaben bewältigen zu können und Konflikte lösen zu können.

In der Freie Wahl der Arbeit”.

Das heißt, die Kinder können frei entscheiden,

+ wann,
+ wo,
+ wie lange  + und wie oft

sie mit etwas spielen bzw. arbeiten möchten.

DANKBARKEIT und WERTSCHÄTZUNG

In Zeiten wie diesen, wo es schon für die Kleinsten von uns zur Selbstverständlichkeit gehört, dass kaputtes bzw. altes gegen neues ersetzt wird, ist es sehr wichtig, Dankbarkeit und Wertschätzung so früh wie möglich zu vermitteln. Wir haben uns auch über diese Themen Gedanken gemacht und uns Formeln ausgedacht, wie man diese Eigenschaften am besten im Kinde unterbringen könnte.

Durch verschiedene Gemeinschaftsspiele versuchen wir die Kinder so früh wie nur möglich darauf aufmerksam zu machen, wie viele Dinge es in ihrem Leben gibt, wofür sie dankbar sein sollten/könnten. Der sorgsame Umgang mit Spiel- und Arbeitsmaterialien und Mobiliar, sowie das Respektieren des Eigentums anderer bringt die Wertschätzung mit sich. Selbstverständlich ist dies auch ein Thema, indem wir Erwachsene als Vorbildspersonen eine sehr wichtige Rolle spielen.

Versuchen wir unseren Kindern ein gutes Beispiel zu geben!

UNSER SPEISEPLAN; Grünes Essen kennen lernen!

Unser Speisenplan richtet sich nach den Bedürfnissen des jungen wachsenden Kindeskörper.

Es gibt mehr als genug Kinder, von denen behauptet wird, dass sie kein Gemüse, kein Fleisch, oder sogar kein Obst essen. Erfreulicher Weise erlebt man in den meisten Fällen im Kindergarten das Gegenteil.

Kinder, die anscheinend z.B. kein Brokkoli, keine Erbsen, keine Karotte,…. essen, hatten noch nie Brokkoli, Erbsen, Karotten o. dgl. auf ihrem Teller!!

Ein Kind dass Fleisch nur als Boulette zwischen dem Burger kennt, mag es in andre Form nicht mehr essen, weil ihm die Geschmacksverstärker aus dem Fastfood fehlen.

Wie schon gesagt; Der Grundstein für die Entwicklung eines Kindes wird in den ersten Lebensjahren gelegt. So viel wie zwischen dem 3. Und 6. Lebensjahr lernt der Mensch sein ganzes Leben lang nicht mehr. Was hier versäumt wird, ist später nur sehr schwer nachzuholen. Dies gilt auch für das Essverhalten eines Menschen

Für uns ist es ein wichtiges Anliegen auch in diesem Bereich Grundsteine zu legen. Kinder die zuhause so einiges an Nahrungsmittel verweigern, sind durchaus in der Lage und sind gerne bereit diese im Kindergarten appetitlich zu verspeisen.

Auch nicht zu unterschätzen “GEMEINSAM SCHMECKTS AM BESTEN”

Das offene Frühstücksbuffet (von 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr) bietet mit verschiedensten Lebensmitteln; bestehend aus wertvollen Proteinen, Ballaststoffen und Vitaminen, ermöglicht einen energievollen Start in den

Wir sollten nie vergessen, unser Verhalten und Handeln spiegelt sich in unseren Kindern!

TAG

Der Kindeskörper weiß was es braucht und Kinder, die selbst entscheiden dürfen wann und wie viel sie von etwas essen können, gehen automatisch auf das Lebensmittel zu, das ihr Körper momentan braucht und oft kann man hier beobachten wie Kinder die kein Obst, Gemüse, Eier, Käse und sonstiges essen, ausgerechnet sich diese Nahrungsmittel auf den Teller legen und auch essen.

Ein wichtiger Aspekt hier ist auch, dass wir die Kinder nie dazu auffordern aufzuessen, obwohl sie schon satt sind. Dieses Verhalten führt dazu, dass Kinder mit der Zeit verlernen das Eintreten des Sättigungsgefühls wahrzunehmen und somit oft zu Fettleibigkeit neigen. Selbstverständlich sind wir bemüht in einer Zeit, in der täglich sehr viele Kinder an Hunger sterben müssen, keine Lebensmittel wegzuwerfen, aber bevor wir unseren Kindern eine falsche Essensstrategie zeigen, bringen wir Ihnen bei, sich vorerst ausreichend zu bedienen und dass sie jederzeit die Möglichkeit haben sich einen Nachschlag zu holen.

Zu lernen sich gesund zu Ernähren, ermöglicht einem Menschen eine bessere und höhere Lebensqualität und erspart ihm im Alter so einiges an Arztkosten.

Auch hängt die geistige und körperliche Kapazitätsentwicklung eines Kindes/Menschen sehr hoch von seiner Nahrungszufuhr ab.

Zusätzlich bieten wir in unserem Speiseplan Trockenfrüchte und Nüsse an. In nur sehr wenigen Haushalten wird der Wert dieser Lebensmittel geschätzt, jedoch sind diese unter anderem sehr wichtige Ballaststoffe und Omega 3 Lieferanten welche eine enorm wichtige Rolle für die (Weiter)Entwicklung des menschlichen Gehirns spielen.

Bei uns ersetzen diese Nahrungsmittel den Platz der Süßigkeiten, denn dieses Angebot gibts bei Oma sowiso mehr als genug. Selbstverständlich ist ab und zu nichts gegen ein Stück Kuchen einzuwenden, denn wir wollen ja schließlich auch im Kindergarten Geburtstag feiern.

Unser gemeinsames Mittagessen findet um 12:00 Uhr statt. Wir haben eine hauseigene Küche und kochen täglich frisch. Wir haben in einer unserer Gruppen eine Kinderküche eingerichtet um die Kinder auch in diesem Bereich zur Selbstständigkeit zu begleiten. Die älteren Kinder dürfen, wenn sie wollen, bei den Vorbereitungen mithelfen. Sie können z. B. die Kartoffel schälen oder Karotten schneiden. Mütter die ihren Kindern erlauben in der Küche mitzuhelfen, wissen, wie sehr die Kinder diese Arbeiten lieben und wie viel Spaß sie daran haben.

Genauso wie beim Frühstücksbuffet, bietet auch das Mittagessen ausreichend Proteine für den Muskelaufbau, Ballaststoffe für einen ausgeglichenen Stoffwechsel und Vitamine für das Immunsystem.

SO KÖNNEN SIE SICH EINEN TAG IM KINDERGARTEN SIMBA VORSTELLEN

  •   07:00 – 10:00 Uhr gleitendes Gabelfrühstück, Freispiel, Freiarbeit
  •  09:30 Uhr Morgenkreis (Anwesenheitskontrolle, singen, Fingerspiele,
  • sprechen, Geschichte,..
  •  10:00 – 12:00 Uhr Freispiel, Basteln, Park, Geburtstagsfeier, Puppentheater, Vorschularbeit, Ausflug, …
  •   12:00 – 12:30 Uhr Mittagessen ( 2 – 4 Kinder/Gruppe haben Tischdienst)
  •   12:30 – 14:00 Uhr Ruhephase, die Kinder können, müssen aber nicht, schlafen (leise und ruhig beschäftigen, Rücksicht auf schlafende Kinder nehmen)
  •   14:00 – 15:00 Uhr Aus der Ruhephase, Tischdecken, gemeinsame Jause (z.B. Kuchen u. Kakao, Obst, Milchreis, ….)
  •   15:00 – 17:00 Uhr Freispiel, Freiarbeit, Spielplatz, Vorschularbeit, Gruppenspiele, Basteln, Malen/Zeichnen, ….

SIMBA Kindergartenleitung